Zucker-Konsum – verringert die Lebenserwartung? 7 Tipps gegen Diabetes

Zucker

Wir alle haben davon schon gehört und sollten es bereits wissen. Zuviel Zucker ist ungesund und macht dick, müde, krank und beschleunigt den Alterungsprozess. Laut Wissenschaft dockt der Zucker im Gehirn das Belohnungszentrum an. Der Zucker bereitet dem Körper Lust, süßes zu essen. Deshalb spricht man vom Zucker auch von Rauschgift.

Der Zucker ist für uns Menschen auch ein Geschmacksverstärker. Die Industrie verwendet diesen Geschmacksverstärker z.B. in Wurstware, Packerlsuppe, Ketchup und Getränken. Dieser versteckte Zuckerkonsum ist als besonders gefährlich einzustufen.

Laut Wissenschaft und Statistik werden so pro Jahr 36kg Zucker pro Person verzehrt. Unglaublich, oder? Um die 17% werden als bewusster Zucker eingenommen. Die restlichen 83% werden in versteckter Form zu uns genommen.

Mediziner führen die Erkrankungen wie Alzheimer, Herzinfarkte, Diabetes und Krebs mitunter auch auf den Zuckerkonsum zurück. Alzheimer hat von Mediziner bereits die Bezeichnung als „Diabetes Typ 3“ erhalten.
Auch vor dem Fruchtzucker wird in Studien gewarnt. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, wenn diese über natürlicher Form dem Körper zugeführt wird. Fruktose kommt natürlicherweise in Obst und Gemüse vor und kann vom Körper bei voller Gesundheit optimal „verstoffwechselt“ werden.

Die bedenkliche Fruktose beginnt in der isolierten und hochkonzentrierten industriell hergestellten Form. Diese Fruktose findet sich in vielen Fertigprodukten wieder und wird von Experten und Mediziner als ausgesprochen gesundheitsgefährdend eingestuft.

Weshalb?

Ist der Mensch nach einer Nahrungsaufnahme satt, wird das Körpereigene Hormon Leptin ausgeschüttet. Ein Signal sagt dem Gehirn, dass es aufhören kann zu essen. Fruktose aktiviert als einzige Ausnahme den Leptinausstoß nicht.

Die Fruktose in einem Apfel ist grundsätzlich unbedenklich, mit der vorkommende Komplexität des Apfels kann der Körper umgehen und aufgrund der Bioverfügbarkeit auch umgehen. Aber auch hier gilt die Dosis macht das Gift….

Den industriellen Fruchtzucker kann man heute in Massen herstellen und kostengünstig in vielen Nahrungsmitteln wiederfinden. Der Fruktose Mais-Sirup wird in den USA bereits in fast allen Nahrungsmitteln zugesetzt.
Man spricht bereits von „Fruktose gemästeten Menschen“ in den USA. Die Wissenschaft stellte auch fest, dass der Konsum von industrieller Fruktose nicht nur zu Übergewicht sondern auch zu einer nicht-alkoholischen Fettleber führt. Fruktose wird im Gehirn gar nicht und in den Muskeln nur zu fünf Prozent verbraucht, den Rest bekommt laut Wissenschaft die Leber ab. Eine zusammenhängende in exzessiver Konsum an industriellem Fruktose Konsum (also regelmäßig verzehrt) führt in den USA bereits zu messbaren Abnahme der Lebenserwartung. Wenn man den Studien ( im Internet zu finden) Glauben schenken kann, erlebt Europa ebenfalls eine ansteigende Erkrankung an Diabetes und Alzheimer. Laut WHO haben unsere Kinder statistisch bereits 5 Jahre weniger Lebenserwartung als dessen Eltern.

Der Ulmer Präventivmediziner Alfred Wolf vertritt die positive Wirkung von Brain Food hervor. Dörrpflaumen, Beeren und Rosinen unterstützen die Gehirnzellen und somit auch die Gehirnfunktion. Mit Omega-3-Fettsäuren und Lecithin kann aktiv gegen Demenz und Alzheimer was getan und entgegengewirkt werden.

Die meisten Menschen machen sich wegen Diabetes keinen Gedanken. Erst ein Besuch beim Arzt, wo der Blutzuckerwert routinemäßig gemessen wird, als zu hoch signalisiert ist. Ärzte nehmen einen Blutzuckerwert am oberen Bereich ernst. Auch wenn der Blutzuckerwert sich bei der nächsten Kontrolle normalisiert hat, ist das Risiko an Diabetes zu erkranken, laut neuesten Forschungen noch erhöht.

Ein erhöhter Zuckerwert kann die Nährstoffversorgung des Gehirns behindern und Schäden an den Blutgefäßen verursachen.
Italienische Forscher haben bei Diabetes ein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt. Der Grund könnte die Beschleunigung des Zellwachstums durch das Insulin sein.

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass durch mehr Bewegung und einer gesunden Ernährungsstil ein Ausbruch von Diabetes unterbunden oder verzögert werden kann. Eine bestehendes Diabetes den Blutzuckerspiegel sogar verbessert. Ein veränderter Lebensstil bewirkt laut Dr. Jill Crandall (Leiterin der Diabetes-Abteilung an der Albert-Einstein-Hochschule für Medizin New York) mehr als Medikamente.

7 Ansätze gegen Diabetes

Mediterrane Nahrung
Viel Obst und Gemüse, Bohnen, Nüsse, Vollkornprodukte und natives Olivenöl senken die Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken.

Blaue Nahrung
Beeren und Trauben enthalten den Nährstoff Anthocyane, welche die Früchte blau färben. Eine Portion Trauben und Beeren soll sich genauso auf den Blutzucker positiv auswirken.

Bewegung
Nach 20 Minuten sitzen für 2 min aufstehen und sich bewegen, soll den Blutzuckerspiegel senken. ( als Berufsfahrer etwas schwierig)

Training
Frauen mit einer zweieinhalb Stunden Herz-Kreislauf-Training und mindestens eine Stunde Krafttrasining hatten in Studien das niedrigste Diabetesrisiko nachzuweisen. Die Muskeln nehmen nach einem Training vermehrt Glukose aus dem Blut auf.

Richtig Frühstücken
Ein Frühstück trägt nachweislich zur Stabilisierung des Blutzuckers bei. Wer das Frühstück häufig auslässt erhöht das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Eine gesunde Mischung aus Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett (z.B. Ein Joghurt mit Nüssen und Früchten wird empfohlen). Ein Frühstück mit einem süßen Teil und einem Orangensaft muss an dieser Stelle abgeraten werden.

Kennst du dein Risiko
Das Diabetesrisiko kann sogar im Internet getestet werden. Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung stellt unter www.dzd-ev.de eine Auswertung machen. Diese Auswertung kann für den nächsten Arztbesuch mitgenommen und besprochen werden.

Medikamente
Bestimmte verordnete Medikamente wie Steroide gegen Asthma, Statinezur Verbesserung der Cholesterinwerte und Diuretika zur Blutdrucksenkung können auch den Blutzucker erhöhen. Eine Abstimmung mit dem Arzt ist an dieser Stelle ebenfalls sinnvoll.

Das Resümee: Mit einer ausgewogenen Ernährung, Bewegung, einem Arztbesuch und stressfreiem Leben (oft etwas schwierig) kann jeder seine Blutzuckerwerte unter Kontrolle halten. Dein Körper wird es dir danken…

Und bewußt auf versteckten Zucker achten nicht vergessen!

…..Martin

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