Über mich Martin

Mit 47 Jahren kann ich mit Stolz behaupten, schon eine Weile auf diesem blauen Planeten zu leben.

Martin Stablhofer

In dieser Zeit konnte ich schon einiges in Erfahrung bringen. Es gibt Menschen, die erleben sicherlich mehr, Hut ab!

Dennoch habe ich bis jetzt alles erreicht was ich mir immer zum Ziel gesetzt habe. So kann ich bereits mehrere Ausbildungen und unterschiedliche Jobs mit Praxis aufweisen. Die einen behaupten, ich kann mich nicht entscheiden und fang eh alles an. Andere sagen, der Martin ist nicht konsequent und hat keine Ausdauer.

Ist mir eh wurscht, weil ich nicht da bin es anderen recht zu machen.

Ich liebe das Leben zu sehr, um dem System starr zu dienen. Ich möchte so gut wie möglich das Leben spüren. Viele berufliche Erfahrungen machen.

Meine Eltern fanden gut, dass der „Bua“ ein goldenes Handwerk erlernt. Schon in der Schulzeit waren die Weichen für eine Tischlerlehre gelegt. Eigentlich hatte ich schon damals vorgezogen, selbstbestimmter leben zu wollen. Die Welt erkunden und fremde Länder zu bereisen. Doch mit 15 Jahren wohl etwas schwierig, selbstbestimmt leben zu wollen, oder?

Drei Jahre Tischlerlehre prägten mich für den weiteren beruflichen Werdegang. Dank meiner Eltern und meinem Lehrherrn wurde ich überredet, das Handwerk positiv abzuschließen. Zu diesen Zeitpunkt verspürte ich zum ersten Mal ein konsequentes durchhalten. Das Projekt „Lehre“ zu beenden.

Diese Erkenntnis war als LKW Fahrer mehr als essentiell brauchbar.

Als Kind pflegte ich schon das Reisen wie es die Natur vorgesehen hat. Mit einem Lastkraftwagen! Ich kann mich noch heute daran erinnern. Mein Onkel hat mich mit zarten 12 Jahren noch in die DDR mitgenommen. Ein Volvo F12 mit 380 PS.

Ich war auf der ganzen Strecke nicht besonders gesprächig und interessanterweise ehrfürchtig. Kaum auf der Autobahn in Ostdeutschland angekommen, hatten mich die Schlaglöcher mehrmals vom Beifahrersitz katapultiert. Sicherheitsgurte waren damals im LKW nicht vorgesehen.

Mit Diesel im Blut habe ich mit 22 Jahren den Anhängerschein nachgemacht. Danach als Fernfahrer das Steuer übernommen. Mit 40 Tonnen über die Straßen Europas war für mich damals das gewisse Extra! Die erste Erfahrung einen Gliederzug an die Rampe zu rangieren, bleibt mir bis heute in Erinnerung. Es war ein heißer Sommertag und ich brauchte eine volle Stunde und zwei Liter Trinkwasser. Du lernst aber mit der Zeit alle Tricks, wie man ohne viel Aufwand einen Hänger um die Ecke bringt!

Ferne Reisen mit dem LKW kann ich jeden empfehlen, Abenteuer pur. Die Zeiten haben sich, wie mir sicher viele LKW FahrerInnen zustimmen können, stark verändert. Die Grenzen sind in der EU offen, die LKW mit Überwachung ausgestattet und die Strafen sind für Fahrer und Speditionen gestiegen. Wenig ist von der Romantik, sofern es diese je für die Fahrer gegeben hat, übrig geblieben.

Für mich war nach 7 Jahren Fernverkehr die Zeit fürs berufliche Umsatteln gekommen. Da war die Entscheidung klar, ich mache die Ausbildung zum Sozialarbeiter an der Bundesakademie in Wien.

Die dreijährige Ausbildung war für mich inhaltlich als auch persönlich fördernd. Eine Bandbreite an Wissen und Gesprächstechnik wurde mir in dieser Ausbildung mitgegeben. Nach meinem Diplom arbeitete ich sechs Jahre als Sozialarbeiter im Psychosozialen Zentrum in Hartberg und sieben Jahre als Sozialarbeiter und Coach bei der Firma Schirnhofer in Kaindorf. Ein Jahr Bildungskarenz führte mich zum derzeitigen Arbeitgeber alea+partner.

Meine Leidenschaft zu Lastkraftwagen und einen gesunden vitalen Lebensstil ist mir geblieben. Mit meinem angehäuften Wissen unterstütze ich Menschen in allen Lebenslagen.

Mein Ziel gesund, vital und selbstbestimmt ein hohes Alter zu erreichen geben mir das „Warum für ein prophylaktisches Verhalten“ und einem gesunden Ernährungsstil.

Meine Tipps und Erfahrungen mit den unterschiedlichen Nahrungsmitteln sollen auch dir Anregung schaffen. Aber nicht deinen Arzt des Vertrauens ersetzen. So wie du deinen LKW täglich pflegst und achtest, solltest du auch deinen „Körper, Seele und Geist“ pflegen. Ab und zu mal zur Inspektion in die Ordination fahren…..Gib dir zu bedenken, kein Arzt oder Therapeut kann dich vor Krankheit schützen. Das kannst nur du…!

….dein Martin