„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.“ Albert Einstein
Es war an einem Dezember in Parma, Italien.
Auf einem Privatgrundstück stand ein besonderer Baum.
Winterzeit und voll mit roten Früchten.
Mein erster Gedanke, Tomaten am Baum!
Zum ersten Mal in meinem Leben werde ich eine neue Frucht kennen lernen.
„Das sind Kakis“ ruft der Besitzer zu.
Kaki? Klingt nicht besonders gut.
Kann man die essen? Frage ich.
Klar, schmecken gut!
Die Haut ist dünn wie Papier.
Der Geruch in der Nase wirkt neutral.
Meine Lippen legen sich an und der erste Biss in eine KAKIS wird vollbracht.
Die Geschmacksnerven versuchen sich sofort an vorhergehende Früchte zu erinnern.
Fehlanzeige!
Weder Geschmack nach Birne noch Apfel.
Schon gar nicht nach Tomaten
Eine milde Süße mit außergewöhnlichem Geschmack.
Mein Körper ist von der Erfahrung überrascht und will gleich eine weitere KAKIS verschlingen.
KAKI tragen auch den Namen als „Götterfrucht“.
Als göttlich umschrieben ist für diese Frucht tatsächlich treffend.
Ich musste 50 Jahre alt werden um in diesen besonderen Genuss zu kommen.
Mein Glück ist mit dem Angebot gewachsen, weitere KAKIS aus Parma mitnehmen zu dürfen.
Was tun mit dieser Menge?
Marmelade!
Überreife KAKI wurden zu Marmelade verarbeitet.
Zur Info, Kaki hat eine Menge an eigenem Pektin.
Dadurch kannst du beim Einmachen auf Gelierzucker verzichten.
Voraussetzung ist, fein gemixten Kaki sehr heiß aufkochen.
Schmeckt Ideal mit Joghurt vermischt, im Müsli oder als Naschersatz.
Ein kleiner Obstbestand blieb als ganze Frucht über und wurde zur Verkostung angeboten.
Über den Geschmack einer reifen KAKI staunten viele.
Aber was steckt in einer KAKI drinnen?
Vieles was dein Körper an Mineralien und Vitamine braucht!
Schau dir das mal an:
Eine KAKI besteht erst mal aus 80%Wasser.
Für das Immunsystem und deiner Abwehrkräfte reichlich Vitamin C.
Für die optimale Funktion der Augen und Zellwachstum decken bereits zwei KAKI deinen Vitamin A Bedarf.
B-Vitamine (B1, B2, B3) unterstützen den Stoffwechsel und deine Nerven.
Als Mineralstoffe kann bei jedem Biss mit Kalium gerechnet werden.
Kalium ist als Baustein für deinen Herz-Kreislauf und Energiestoffwechsel unverzichtbar.
Eisen ist für den Sauerstofftransport wichtig.
Deine Knochen und der Energiestoffwechsel werden durch Magnesium und Phosphor unterstützt.
Die gesamte, reife Frucht gegessen, fördert eine gesunde Verdauung und sättigt deinen Körper.
Nebenbei werden die Zellen durch Antioxidantien vor Schäden geschützt.
Phenole und Lycopin wirken entzündungshemmend.
Glukose und Fruktose spenden eine schnelle Energiequelle
KAKI-Aufbruch ins Geheimnisvolle, liefert deinem Körper mehr als angenommen.
Das Beste an KAKI?
KAKI entfaltet somit nicht nur einen göttlichen Geschmack.
Diese Frucht liefert für die Funktion in deinem Körper wichtige Nährstoffe.
Vorausgesetzt, KAKI wird ungespritzt und reif verspeist.
Aber wie oft hat man die Chance, eine BIO-Reife KAKI Frucht in unseren Breiten zu bekommen?
Im Laden werden KAKI aus aller Welt angeboten.
Unterschiedliche Sorten.
Meistens steinhart und ungenießbar.
KAKI aus dem Regal schmecken nicht göttlich.
Glücklich schätzen kann sich, wer einen eigenen Baum besitzt.
So wie der Besitzer in Parma.
Die traurige Wahrheit:
Meine letzte mitgebrachte KAKI habe ich in der ersten Jänner Woche verzehrt.
Die Haut war so dünn, das es wie Glas ausgesehen hat.
Ich konnte in die Frucht hineinsehen.
Der Kern war einfach nur weich und überreif.
Das Fruchtfleisch zerging auf der Zunge flüssig und süß.
Die gesamte Frucht konnte einfach aufgesaugt werden.
Und das war´s dann für die nächste Zeit.
Bis ich wieder auf eine reife KAKI treffe, wird einige Zeit vergehen.
Aber ganz ehrlich, eine reife KAKI schmeckt einfach göttlicher.
Fazit: „KAKI – Aufbruch ins Geheimnisvolle“ zahlt sich im Leben einfach aus.
Kennst du KAKI?
Welche Erfahrung hast du mit KAKI Frucht gemacht?
Schreibe mir ein Kommentar!
Beitragsbild: GesundeTrucker